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Kostentransparenz lohnt sich! Kosteneffizienz gewinnt bei Vorsorgeeinrichtungen mit voller Kostenoffenlegung

Eine Analyse der KAS BANK zeigt, dass die niederländischen Versorgungseinrichtungen, die im Rahmen der FTK-Kostenberichterstattung arbeiten, zwischen 2015-2016 eine deutliche Kostenreduzierung erzielt haben.
Die durchschnittliche Total Cost of Ownership (TCO) pro Vorsorgeeinrichtung sank um 37%.
Der durchschnittliche Vorsorgeaufwand pro Versorgungseinrichtung sank um 31%.
Die durchschnittlichen Investitionskosten pro Versorgungseinrichtung sanken um 37%.

13 Aug 2018

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Eine Analyse der KAS BANK zeigt, dass die niederländischen Versorgungseinrichtungen, die im Rahmen der FTK-Kostenberichterstattung arbeiten, zwischen 2015-2016 eine deutliche Kostenreduzierung erzielt haben:

Die durchschnittliche Total Cost of Ownership (TCO) pro Vorsorgeeinrichtung sank um 37%.

Der durchschnittliche Vorsorgeaufwand pro Versorgungseinrichtung sank um 31%.

Die durchschnittlichen Investitionskosten pro Versorgungseinrichtung sanken um 37%.

Während sich die britische Pensionsindustrie der Einführung einer branchenüblichen Kostenoffenlegungsvorlage nähert, zeigen aufschlussreiche Erkenntnisse aus dem niederländischen Rentenmarkt den greifbaren Nutzen eines umfassenden Kostenberichtssystems. Die KAS BANK, Dienstleister für rund ein Drittel des niederländischen Pensionsmarktes, hat festgestellt, dass die durchschnittlichen Total Cost of Ownership (TCO)1 pro Versorgungseinrichtung zwischen 2015-2016 um 37%² gesunken ist.

Die Kostenberichtsregulierung für niederländische Pensionsfonds (FTK) ist seit mehr als sieben Jahren eine empfohlene Praxis; die gesetzliche Verpflichtung der Regulierungsbehörde (DNB) zur Kostenberichtserstattung, gilt seit 2015. Diese Kostenberichtsregulierung hat es den niederländischen Pensionsfonds ermöglicht, die entstandenen Gesamtkosten, einschließlich der Transaktionskosten, effektiv zu bewerten und aufzuschlüsseln. Die wichtigsten Ergebnisse der Analyse ergaben, dass im Zeitraum 2015-2016 die durchschnittlichen Verwaltungskosten pro Versorgungseinrichtung um 31% gesunken sind. Ähnliche Kosteneffizienzen wurden bei den durchschnittlichen Investitionskosten pro Versorgungseinrichtung festgestellt, die um 37% zurückgingen. Diese Verbesserungen der Investitionskosten sind insbesondere auf einen Rückgang der annualisierten Performance-, Management- und Transaktionskosten in der Berichtsperiode zurückzuführen.

Die Ergebnisse stehen im Zusammenhang mit der weit verbreiteten anzahlmäßigen Konsolidierung der niederländischen Pensionsfonds sowie der Einführung eines Kostentransparenzrahmens, der zu mehr Effizienz führt. Transparenz hat letztendlich die Kommunikation rund um Kapitalanlageentscheidungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette verbessert Dies führte darüber hinaus mit Hilfe echter Werthaltigkeitsanalysen zu besseren Investmententscheidungen und nachhaltigeren Kostenkontrollen.

Anschließend befragte die KAS BANK ihre niederländischen Pensionskassenkunden, wie sich eine höhere Kostentransparenz auf ihre Einrichtungen und die damit verbundenen Kosten ausgewirkt hat. Stichting Pensioenfonds TNO: "Wir haben in dem Sinne profitiert, dass die DNB nun die Gesamtkosten der verschiedenen Pensionsfonds ausweist. Auf diese Weise ist der Sektor transparenter und es ist einfacher, unser Kostenniveau mit verschiedenen anderen Rentensystemen zu vergleichen." Die Stichting Telgraaf Pensioenfonds fügte hinzu: "Hochpreisige Asset Manager wurden durch günstigere Manager ersetzt, die eine vergleichbare Performance erbringen. In der gesamten Branche hat das gestiegene Kostenbewusstsein auch die Pensionsfonds dazu veranlasst, sich von den teureren (oft alternativen) Anlageformen und -instrumenten zu lösen."

Nach einem branchenübergreifenden Vorstoß von Pensionsfachleuten, Branchenverbänden und Aufsichtsbehörden bewegt sich der britische Pensionsmarkt nun in Richtung verbindlicher Kostentransparenz, wie vom DWP veröffentlicht. Dies wurde durch die Bemühungen des Local Government Pensions Scheme (LGPS) Code of Transparency für Vermögensverwalter im Mai 2017 und die Einrichtung einer Task Force für die Offenlegung von Gebühren unterstützt, um die Gebührentransparenz innerhalb der Fondsverwaltungsbranche zu standardisieren.

Zwar werden im Vereinigten Königreich noch genaue Angaben darüber gemacht, wie die Offenlegung der Kosten erfolgen soll, aber es ist klar, dass eine ganzheitliche Betrachtung aller kostenwirksamen Systeme erforderlich ist, um sicherzustellen, dass der Sektor den größtmöglichen Nutzen für seine Mitglieder erzielt.

Die KAS BANK hat im Juni 2017 den Service Cost Transparency & Benchmarking (CT&B) und das Dashboard für britische Systeme eingeführt. Ein mutiger erster Schritt in Richtung einer kohärenten Kostenberichterstattung für die Treuhänder und ihre Governance-Ausschüsse.

 

"Nachdem wir unsere Pensionfondskunden bei der Schaffung von Kostentransparenz in den Niederlanden unterstützt haben, werden wir eine ebenfalls führende Rolle in Großbritannien übernehmen und den Pensionsfondsmarkt in einem neuen System der Kostenoffenlegung unterstützten.“

Pat Sharman, Managing Director der KAS BANK UK

Der niederländische Markt dient als deutliches Beispiel dafür, wie angewandte Kostentransparenz zu besseren Anlageentscheidungen und letztendlich generellen Kostensenkungen führt.

¹ Die Total Cost of Ownership ergibt sich aus der Summe der Pensionsverwaltungskosten und der Investitionskosten.

² Die Reduktion der TCO errechnet sich aus der kombinierten Abnahme der durchschnittlichen Pensionsverwaltungskosten und der durchschnittlichen Investitionskosten.

Hans-Peter Bauder

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Hans-Peter Bauder

Head of Business Development Pensions
+49 (0) 69 5050 679 23