1. Home /
  2. Trending Topics /
  3. Frank Vogel tritt in die Pedale...

Frank Vogel tritt in die Pedale - der Frankfurter Bankmanager mit dem Dienstfahrrad

02 Aug 2016

Teilen auf  

Frank Vogel tritt in die Pedale – der Frankfurter Bankmanager mit dem Dienstfahrrad
Im Sommer macht Frank Vogel (44) der Weg zur Arbeit ganz besonders viel Spaß – wegen des Wetters. Vogel ist wahrscheinlich einer der wenigen Bankmanager in Deutschland, der den Dienstwagen stehen lässt und regelmäßig lieber das eigene Dienstfahrrad benutzt. Zum Beispiel für den täglichen Arbeitsweg, aber oft auch wenn er Meetings in Frankfurt mit Vertretern von Pensionskassen, Versicherungen oder anderen Banken hat. Kein Wunder eigentlich, denn Vogel leitet als Geschäftsleiter die Geschicke der holländischen KAS BANK in Deutschland. Und, typisch niederländisch, bei der KAS BANK N.V. – German Branch gehört ein Dienstfahrrad zum Standard. So stehen auch für die Mitarbeiter Fahrräder zur Verfügung, die Dienstfahrt wird entsprechend häufig mit Muskelkraft bestritten.

Die KAS BANK ist mit einer Geschichte seit 1806 und rund 700 Mitarbeitern eine feste Größe im niederländischen Finanzsektor und an der Börse in Amsterdam notiert. Niederlassungen gibt es zudem in Großbritannien und eben in Deutschland. Das Institut hat sich besonders der betrieblichen Altersversorgung verschrieben, nimmt in den Niederlanden eine marktführende Position ein und irgendwie – so findet Frank Vogel – passt sein Fahrrad, natürlich mit entsprechender KAS-BANK-Lackierung in weiß-grün und mit Logo, bestens zu all dem. Die Unterlagen für Meetings werden übrigens im hölzernen Transportkasten am Lenker verstaut.

„Die Bankvorstände in Frankfurt haben eher einen Dienstwagen, manche mit Chauffeur. Ich habe für die kurzen Wege in der Mainmetropole mein Fahrrad. Das sorgt natürlich oft erst einmal für Schmunzeln, wenn man sich zu Meetings trifft. Aber in Frankfurt ist das die schnellste Fortbewegungsart, man bleibt fit und irgendwie passt das doch auch zu unserer Fokussierung in der Altersvorsorge. Darüber hinaus ist als Bank mit niederländischen Wurzeln Fahrradfahren quasi Teil der DNA unserer Bank.“

Der gebürtige Münsteraner lässt sich bei seinen Dienstfahrten mit dem „fiets“ (der holländische Begriff für Fahrrad) von Wind und Wetter nicht abhalten. Auch bei der Wahl seines Regenschutzes werden die Wurzeln des Bankhauses noch einmal deutlich: 

„Mein Regencape – selbstverständlich in orange – macht mich zwar sicher nicht zur Stil-Ikone, schützt aber den in unserer Branche doch eher üblichen dunklen Anzug“